SAMMLUNGEN

COLLECTIONS

Susanne Stähli

*1959

Vier Bilder aus der Serie „für Josef“, 2010
Acryl auf Leinwand / Je 60 x 50 cm
Bezeichnet auf der Rückseite: STÄHLI / 2010
Inv.-Nr. 2011.003,1–4 / Erworben 2011

Das zentrale Thema von Susanne Stähli ist die Farbe, deren Ausdruckswerten und Wahrnehmungsmöglichkeiten sie intensiv nachspürt. Schon bei der ersten Annäherung an die vier Bilder der Werkgruppe „für Josef“ bestechen diese durch ihre rhythmische Leichtigkeit, die sich durch den feinen Farbakkord auf der Wand entfaltet. Denn kein Bild wird alleine wahrgenommen – im Neben- und Miteinander entstehen vielmehr subtile Wechselwirkungen, die den Ausdruck und die Bedeutung des einzelnen Kunstwerks nachhaltig beeinflussen. Durch das Zusammenspiel der Formen und Farben wird das Auge zu einem unentwegten Wahrnehmungsprozess angeregt. Diese Verlebendigung des Sehens setzt sich auch innerhalb des einzelnen Bildes fort. Die Farbe wurde jeweils in senkrechten Pinselstrichen aufgetragen und zwischen zwei andersfarbige Querstreifen platziert. Die in sich bewegte Hauptfarbe verwandelt sich durch das Kolorit der horizontalen Bahnen. Die Farben entstehen aus ihrem Zusammenspiel mit dem benachbarten, dazwischen gemischten und darunter liegenden Kolorit. Den vielfältigen Beziehungen und Wechselwirkungen von Farbe spürte schon der deutsche Maler Josef Albers zu Anfang des 20. Jahrhunderts nach. Auf seinen Namen spielt der Serientitel „für Josef“ an.

Vier Bilder aus der Serie „für Josef“, 2010
Acryl auf Leinwand / Je 60 x 50 cm
Bezeichnet auf der Rückseite: STÄHLI / 2010
Inv.-Nr. 2011.003,1–4 / Erworben 2011
Vier Bilder aus der Serie „für Josef“, 2010
Acryl auf Leinwand / Je 60 x 50 cm
Bezeichnet auf der Rückseite: STÄHLI / 2010
Inv.-Nr. 2011.003,1–4 / Erworben 2011
Vier Bilder aus der Serie „für Josef“, 2010
Acryl auf Leinwand / Je 60 x 50 cm
Bezeichnet auf der Rückseite: STÄHLI / 2010
Inv.-Nr. 2011.003,1–4 / Erworben 2011